Was ist passiert?
Im Oktober 2024 machte sich Paul Farrell, ein 31-jähriger irischer Reisender, auf den Weg, um Indonesiens Mount Rinjani zu besteigen – einen bekanntermaßen anspruchsvollen Vulkangipfel. Was als ehrgeizige Wanderung begann, entwickelte sich schnell zu einem Albtraum. Beim Abstieg rutschte Paul aus und stürzte fast 200 Meter eine abgelegene, felsige Schlucht hinab. Desorientiert fand er sich ohne richtige Überlebensausrüstung gefangen. Er hatte mehrere tiefe Schnittwunden und Prellungen im Gesicht, an den Beinen und Armen. Fast sechs Stunden lang lag er verwundet und den Elementen ausgesetzt an dem unversöhnlichen Berghang. Andere Reiseleiter versuchten zu helfen, waren aber schlecht ausgerüstet. Schließlich traf ein koordiniertes Such- und Rettungsteam ein und brachte ihn in Sicherheit.